Schwimmen

Fynn Kunze hat es tatsächlich geschafft und sich einen weiteren Traum erfüllt. Am Freitag abend holte er sich in einem äußerst spannenden Rennen bei dem er 15 Meter vor dem Ziel noch eine halbe Länge zurück lag die ersehnte Goldmedaille.
Fynn kurz nach seinem Zielanschlag beim Finale 200 LagenAber der Reihe nach: am Vormittag standen die Vorläufe und die Langstrecken auf dem Programm. Fynn ging über 200 Lagen an den Start bei dem er wusste, dass er den kontrolliert schwimmen kann ohne alles zu geben. Der Plan ging sehr gut auf und er zog mit seiner Zeit als Zweiter ins Finale ein.
Mittags startete Paula Bachmann (2004) bei ihrem ersten Start bei dieser Meisterschaft ein bravouröses Rennen bei dem sie zu einer neuen Bestzeit in 19:04,20 schwamm und damit Platz 23 belegte.
Abends stand dann nun das Finale 200 Lagen von Fynn an. Den ganzen Tag machte er schon einen sehr konzentrierten und fokussierten Eindruck und so ging er auch an den Start. Sein stärkster Konkurrent, Louis Dramm aus Dresden, war gleich neben ihm auf der Bahn, so dass er guten Blickkontakt halten konnte. Nach den Teilstrecken Schmetterling, Rücken und Brust war Dramm knapp vor ihm und auf den ersten 25 Meter der Teilstrecke Kraul sah es auch so aus, dass Dramm den Vorsprung ausbauen konnte. 15 Meter vor dem Ziel betrug er immerhin eine halbe Länge. Doch dann trug Fynn's unglaubliche Siegeswille ihn über die letzten Meter, so dass er mit zwei Hunderstel vor Louis Dramm anschlug und sich damit in einer Zeit von 2:08,08 die Goldmedaille sicherte.
Am letzten Tag ging es dann für Jan Scholz (2003) und Amon Bode (2001) über die 400 Freistilstrecke. Bei beiden zollten die 800 Freistil und 1500 Freistil ihren Tribut. Jan beendete in 4:20,21 als Zehnter und Amon Bode schlug knapp vor ihm in 4:20,10 an und wurde in seinem Jahrgang 23.

Medaillenvergabe durchgeführt von Bundestrainer Henning LambertzAm heutigen Tag standen die 100 Rücken und 1500 Freistil für die Aktiven des TWG auf dem Programm.Im Vorlauf starteten über die Rückenstrecken Fynn Kunze (2002) und Julia Sophie Steinmetz. Julia konnte ihre Qualifikationszeit noch einmal leicht verbessern und beendete in 1:08,36 ihr Rennen und wurde 15. Nachdem Fynn gestern über die doppelte Distanz Silber geholt hatte, war klar, dass er auch über 100 Rücken vorne mitschwimmen wird.
Im Vorlauf konnte er bereits und das erstmals, in 59,93 die 1 Minuten Marke knacken. Dies bedeutete die zweitschnellste Vorlaufzeit.Im Endlauf konnte er die Zeit nochmal auf 59,32 verbessern. Damit belegte er Platz drei und holte seine zweite Medaille bei diesen Meisterschaften.Der Rückstand zu Platz zwei betrug gerade einmal drei hundertstel Sekunden. Kurios: genau dieselben Platzierungen erzielte der auch im vergangenen Jahr über die beiden Rückenstrecken.

Am zweiten der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften gingen vier Aktive von TWG1861 an den Start.
Jan Scholz, Jan-Luka Reschke (beide Jahrgang 2003) und Amon Bode (Jahrgang 2001) traten über 800 m Freistil an und Fynn Kunze (2002) ging über 200 m Rücken ins Rennen. Bei den 200er Strecken werden im Vorlauf die acht Finalteilnehmer des Jahrgangs ermittelt. Fynn schwamm im Vorlauf ein kontrolliertes Rennen und konnte sich als vierter für das Finale mit einer Zeit von 2:12,94 qualifizieren. Mittags starteten die drei 800 m Schwimmer und alle konnten ihre Bestzeiten deutlich verbessern.
Jan Scholz beendete sein Rennen in einer Zeit von 8:47,51 als vierter und Jan-Luka wurde in 9:20,83 21. Amon Bode belegte in 8:52,46 Platz 12.
Fynn musste dann lange auf sein Finale warten. Gegen 18.45 Uhr war es dann endlich so weit. Der Start klappte sehr gut und nach 100 m lag er mit sehr guter Zwischenzeit auf Platz 2, danach wurden seine Beine schwer und der auf Platz drei liegende Rivale kam am Ende noch einmal mächtig auf. Dank seines großen Siegeswillen konnte Fynn den Vorsprung ins Ziel retten und wurde wie schon im letzten Jahr Vizemeister über 200 m Rücken in neuer Bestzeit von 2:09,45.Siegerehrung Fynn links
eine der heißbegehrten Medaillen bei den DJMMorgen stehen 100 Rücken für ihn und Julia Sophie Steinmetz (2002) an und die Langstreckler Jan Scholz und Amon Bode gehen über 1500 Freistil an den Start.

Vom 29.05. – 02.06.18 finden erneut die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin statt. Der Verein TWG 1861 Göttingen geht mit sechs Schwimmern an den Start, wovon Fynn Kunze (2002) die größten Medaillenchancen über verschiedene Strecken hat. Heute nun war der erste Tag, an dem Fynn über zwei Nebenstrecken an den Start ging. Er schwamm 100 Freistil und 100 Brust. Beide Rennen beendete er mit neuen Bestzeiten: 100 Freistil 54,61 und 100 Brust im Vorlauf in einer Zeit von 1:07,57. Mit der Zeit konnte er sich am Nachmittag auch für das Finale qualifizieren, welches er in einer Zeit von 1:07,81 als siebter beendete. Auch Jan Scholz (2003), konnte über 100 Freistil eine neue Marke in 57,14 über 100 Freistil setzen, was Platz 30 in seinem Jahrgang bedeutete.
Morgen nun hat der TWG zwei Starter, die auf einen Medaillenplatz schwimmen können. Fynn über 200 Rücken und Jan über 800 Freistil. Auch Amon Bode (2001) und Jan-Luka Reschke (2003) starten über die lange Kraulstrecke und erhoffen sich Plätze im Mittelfeld.

Vier Athleten des TWG Göttingen überschreiten am Wochenende diese Grenzen und erreichen viele persönliche Bestzeiten sowie Platzierungen unter den Top Ten in den einzelnen Disziplinen.
Am vergangenen Wochenende haben unsere vier qualifizierten Schwimmer Johanna Grosse, Anton Streich, Norwin Onnen Mörer und Daniel Streicher auf den Norddeutschen Meisterschaften, das Elbe Wasser in der Schwimmhalle der Landeshauptstadt Magdeburg erprobt.
Anton Streich(2007) der jüngste TWG Teilnehmer in diesem Jahr, bestätigte sein Können über sieben Strecken im sogenannten Jugendmehrkampf. Darunter fallen nicht nur die gewohnten ‚Schwimmstrecken‘- auch gleiten, tauchen mit Delphinkicks und Kraulbeine gehören zum Programm. In allen drei Disziplinen konnte Anton nicht nur persönliche Bestzeiten sondern auch einen neuen Vereinsrekord aufstellen.


Vier Siege für Fynn Kunze und zwei für Phillis Michelle Range

Zwölf Aktive von TWG 1861 kämpften vom 27.04. - 29.04.2018 im Stadionbad in Hannover um gute Platzierungen und letzte Qualifikationen zu den Deutschen Jahrgangsmeisterschafen die ab Ende Mai in Berlin stattfinden.Medaillengewinnerin Phillis (Mitte)Medaillengewinner Fynn (Rechts)3. Platz 4x200 Freistil (v.l. Philip, Fynn, Jan und Amon)2. Platz im Jahrgang über 400 Freistil: Jan Scholz (links) Erfolgreichste Teilnehmer waren einmal mehr Phillis Michelle Range (1999) und Fynn Kunze (2002). Für Phillis war es der letzte Wettkampf, bevor sie im Sommer ihr Stipendium in den USA aufnimmt.

Doppelsieg für Jan Scholz – Fynn Kunze und je ein Titel für Julia Steinmetz und Phillis Range

Am vergangenen Wochenende wurden in Hannover die Landesmeisterschaften auf der 50 m Bahn ausgetragen. So kurz nach dem Trainingslager, welches einigen doch noch ein wenig in den Knochen steckte, konnte man gespannt auf die Ergebnisse sein, insbesondere da einige, so z.B. Phillis Michelle Range, mitten in ihren Abitur Arbeiten stecken. Am Ende der beiden Wettkampftage gab es für die TWG Schwimmer 26 Podestplätze. Davon 6 x Gold, 14 x Silber und 6 x Bronze. Jan Scholz siegte erwartungsgemäß im Jahrgang 2003 über 200 und 400 Freistil und schloss auch sein Rennen über 1500 Freistil als erster ab. Über diese Strecke wurde aber leider kein Titel vergeben. Fynn Kunze (2002) siegte über 50 Rücken und 200 Brust. Da sein Fokus auf den am kommenden Wochenende in Berlin ausgetragenen German open liegt, startete er bei den Landesmeisterschaften nur an einem Tag. Phillis Michelle Range, die sich das Wochenende extra aus frei geschaufelt hatte, konnte sich über 50 Brust in die Siegerliste eintragen und Julia Sophie Steinmetz holte Gold über 200 Rücken, gefolgt von ihrer Vereinskameradin, Emilia Bachmann (2002), die damit erstmals auf Landesebene eine Medaille holte.

Nachdem die Masters Schwimmer in letzter Zeit wenig auf Wettkämpfen unterwegs waren, ging am 14.04.18 eine kleine Damenmannschaft mit Andrea Pfeil-Ahting, Catharina Diesselberg, Darja Elster und Stefanie Schiemann beim Bezirksmasterswettkampf an den Start. Bei 12 Einzelstarts und 2 Staffelrennen konnten sie sich insgesamt 11 x in die Siegerliste eintragen. Dazu gab es 1 x Silber und 2 x Staffelbronze. Erfolgreichste Einzelstarterinnen waren Andrea (AK55) und Darja (AK25). Andrea siegte über 100 Brust, 50 Rücken, 50 Brust und 100 Lagen und Darja über 50 und 100 Rücken, 100 Schmetterling und 100 Lagen. Stefanie Schiemann (AK45) siegte in den beiden Freistildisziplinen und wurde zweite über 50 Brust. Überrascht von ihrer Leistung war vor allem Catharina Diesselberg (AK30). Sie absolvierte nur einen Einzelstart (50 Schmetterling) konnte aber hier in 35,53 beinahe eine neue Bestmarke setzen.v.l. Marion, Catha, Steffi, Darja und Andrea
Besonderen Dank auch an Marion Wolter, die das kleine Team mit ihrem Kampfrichtereinsatz unterstützte.
20.04.2018/Kerstin Krumbach

Vom 23.02. bis 25.02.2018 wurde Fynn Kunze, der seid dem 01.01.2018 dem Bundesnachwuchskader angehört, erstmals zu einem DSV-Kurzlehrgang nach Berlin eingeladen.

Nachwuchskader im Strömungskanal - Fynn 2. von rechtsHier der Bericht von der DSV-Seite:

Kurzlehrgang in Berlin
Beate Ludewig, Bundestrainern der Jugend, lud zwölf Sportler (ein Sportler musste krankheitsbedingt absagen) des DSV­-Nachwuchskaders zu einem Kurzlehrgang nach Berlin ein (23. bis 25.02.2018). Ziel des Lehrgangs war es die Fähigkeiten der Sportler im Bereich der Wenden und des Starts zu verbessern. Dieses Ziel konnte mit Hilfe der super Bedingungen des Olympiastützpunktes Berlin, der ausgezeichneten Unterbringung sowie der kompetenten Trainingsleitung durch Frau Ludewig und Herrn Moritz Hachmann erreicht werden.
Alle Sportler konnten am Freitag gut und ohne Probleme anreisen. Beim gemeinsamen Mittagessen haben wir uns gestärkt und „kennengelernt“. Während des ersten Trainings im Strömungskanal machte sich Frau Ludewig zunächst ein Bild von unserer Schwimmtechnik bzw. der Delfin-Beinbewegung. Für einige jüngere Sportler war es das erste Mal in einem Kanal zu schwimmen. Weiter ging es mit einem Tauch-Test sowie ersten Start -und Wenden-Übungen. Nach dem Abendessen mussten einige Sportler zur Dopingkontrolle der NADA.

Eine Woche nach dem erfolgreichen Abschneiden der 1. Damen und 1. Herrenmannschaft in der 2. Bundesliga gingen in der Bezirksliga drei weitere TWG Mannschaften an den Start, zwei weibliche und eine männliche. Im Vorfeld wurde bei der 2. Damenmannschaft mit dem Aufstieg in die Landesliga geliebäugelt. Durch Krankheit und Studium konnte die Mannschaft dann leider nicht in Bestbesetzung antreten, so dass die Mannschaft erneut zum Vizetitel schwamm. Wie ausgewogen die Leistungen waren zeigen die erzielten Punkte der einzelnen Schwimmerinnen (jede Zeit wir in Punkte umgerechnet. Jede Aktive, die viermal startete erreichte insgesamt zwischen 1671 bis 1466 Punkten für sein Team. Dies waren: Amelie Ehmann, Emilia Bachmann, Charlotte Sophie Klages, Maren Bruse, Judith Joana Meiners und Marie Warkotsch. Marie hatte im 1. Abschnitt das schwerste Programm. So musste sie die kräftezehrenden 200 m Schmetterling und 400 m Lagen schwimmen. Beides aber in neuer Bestzeit und auch im zweiten Abschnitt schwamm sie zu neuen Bestleistungen. Komplettiert wurde diese Mannschaft durch Johanna Grosse, die mit zwei Starts über 200 Brust und 400 Lagen wichtige Punkte holte.
Die 3. Weibliche Mannschaft bestand vor allem aus jungen Nachwuchsschwimmern, wovon einige das erste Mal bei dieser Veranstaltung an den Start gingen. Hier traten ebenfalls sieben Schwimmerinnen an: Silja Ghadimi, Line Kamlot, Friederike Lotta Niere, Stine Rudolph, Leah Schultz, Nora Sowinski und Lisa Warkotsch vertraten das Team. In der Mannschaft wurden die meisten Bestzeiten erzielt. Ghadimi, Niere, Sowinski und Warkotsch erreichten bei all ihren Starts neue Bestmarken. Am Ende belegt die Mannschaft Platz neun.
In der 2. Männlichen Mannschaft starteten ebenfalls viele junge Nachwuchsschwimmer und auch routinierte Wettkampfschwimmer. Für das Team traten an: Jonas Ahlborn, Max Henrik Niere, Jan-Luka Reschke, Milo Schiemann, Maurizio Schüttler, Daniel Streicher, Timothy Veldkamp und Luis Willig. Insbesondere Veldkamp zeigte starke Leistungen und konnte seine neuen Bestmarken nahezu pulverisieren. Am Ende reichte es zu Platz vier.
12.02.2018, Kerstin Krumbach

v.l. Chris, Kerstin, Vivi, Phillis, Clara, Julia, Tizi, Alke, Meret, Paula, Melina

v.l. oben Chris, Kerstin, Amon, Fynn, Sebastian, Lars, Philip; unten Jan, Kevin, Henrik, Rico

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie bereits angekündigt, starteten am vergangenen Wochenende die 1. Damen- und 1. Herrenmannschaft des TWG1861 beim Mannschaftswettkampf im Schwimmen in der 2. Bundesliga. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren gingen jeweils neun Aktive an den Start.
Mannschaft weiblich: Paula Bachmann, Meret und Alke Heise, Laetitia Hoppe, Clara Kamper, Phillis Michelle Range, Melina Schüttler, Viviane Simon, Julia Sophie Steinmetz
Mannschaft männlich: Amon Bode, Henrik Fischer, Kevin Fuhrmann, Sebastian Kamlot, Fynn Kunze, Philip Krumbach, Rico Paul, Lars Rossmann, Jan Scholz
Ausgetragen wurde der Wettkampf am Olympiastützpunkt in Hamburg. Jeweils 12 Teams gingen an den Start und es galt einen Platz unter den besten acht Mannschaften zu erreichen, um sicher sein zu können, dass der Klassenerhalt geschafft wird. Geschwommen werden bei diesem Wettkampf alle olympischen Disziplinen in zwei Abschnitten, also zweimal. Die Zeiten werden dann in Punkte umgerechnet.
Von Beginn an zeigten beide Mannschaften eine geschlossene Leistung, es wurde um jeden Punkt gekämpft und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versucht die Schwimmer im Becken von außen anzufeuern. Beide Teams bestanden aus „alten Hasen“ und jungen Nachwuchsschwimmern. Insbesondere die jungen konnten mit klasse Leistungen überzeugen.