Schwimmen

Wunderschöne Kulisse: Schweizer Berge, Sonnenschein, Schwimmbad und alle Aktiven mit Trainerin

Am Freitag, 14.09.2018, machten sich elf Aktive des TWG1861 zusammen mit Trainerin, Kerstin Krumbach und Betreuer Jan-Dirc Krumbach mit dem Zug auf den Weg nach Frick/Schweiz um dort am Samstag am Wettkampf teilzunehmen. Nachdem uns die Schweizer zum Sommerschwimmfest besucht hatten, erfolgte nun der Gegenbesuch. Die Athleten waren wie auch bei uns in Gastfamilien untergebracht. Einen genaueren Bericht zusammen mit den Schwimmergebnissen gibt es in Kürze auf der Homepage.

    Erfolgreiche Starts von Andrea Pfeil-Ahting von TWG1861

Als einzige Schwimmerin des TWG1861 trat Andrea Pfeil-Ahting bei den Europäischen Masterswettkämpfen in Kranj an. Sie startete über drei Strecken und konnte in allen Disziplinen neue Bestzeiten erzielen und ihre Platzierungen von Start zu Start verbessern.

Im Vorfeld war sie gespannt, was sie bei dem Wettkampf überhaupt zu leisten vermag, da sie gesundheitsbedingt nicht optimal trainieren konnte und auch bis zum Wettkampf immer noch nicht ganz fit war. Daher ging sie auch in alle Rennen ohne große Erwartungshaltung an den Start.

Am ersten Tag standen die 200 Brust. auf dem Programm. Die Meisterschaften fanden im Außenbecken der Schwimmanlage statt. Leider war das Wetter kühl und regnerisch und so dass die Bedingungen alles andere als Optimal waren. Trotzdem erzielte sie in Ihrer Altersklasse 55 in 3:46,90 eine neue Bestzeit und schlug als 18. an. Am zweiten Tag konnte Andrea dann über 200 Lagen mit mehr Routine und auch bei besseren Bedingungen starten. 3:26,84 bedeuteten auch hier neue Bestzeit und Platz 14 im oberen Teilnehmerfeld. Am letzten Tag standen dann noch 200 Rücken an. Auch hier zeigte am Ende die Anzeigentafel eine neue Bestzeit von 3:31,05. Dies bedeutete Platz 12, was auch gleichzeitig ihre beste Platzierung war. Im Anbetracht der schwierigen Vorbereitung ist es umso bemerkenswerter, dass sie überall eine neue Bestleistung abrufen konnte.

07.09.2018/Kerstin Krumbach

Aktive und Trainer in HolzmindenNach zum Teil Sechswöchiger Trainingspause unterzogen sich am letzten Samstag alle TWG-Wettkampfmannschaft einem kleinen Formtest. Während die Wettkampfmannschaften 1 – 3 bei sonnigem Wetter ihren letzten Freibadwettkampf in diesem Jahr absolvierten traten die jüngsten TWG Aktiven beim Schwimmfest in Bad Gandersheim an.
In Holzminden sprangen 42 Aktive in das gut temperierte Wasser ins Becken. Bei 199 Starts wurde 141 x ein Platz auf dem Treppchen erzielt. Besonders zu erwähnen sind hier die Staffeln, die alle die Goldmedaille holten: 8x50 Freistil mixed mit Rico Paul, Henrik Fischer, Emilia Bachmann, Silja Ghadimi, Clara Kamper, Lisa Warkotsch, Fynn Kunze und Lars Rossmann sowie 4x100 Freistil weiblich mit Paula Bachmann, Meret Heise, Melina Schüttler und Alke Heise und 4x100 Freistil männlich mit Philip Krumbach, Fynn Kunze, Lars Rossmann und Rico Paul.


v.l. Birte, Paula, Jan und AmonJan Scholz, Paula Bachmann und Amon Bode holen Bronze - weitere Medaille an Mastersschwimmerin Birte Kressdorf
Bei besten Bedingungen fanden vom 28.06. – 01.07.2018 fanden in Mölln die Internationalen Deutschen Freiwassermeisterschaften statt. Diese begannen am Donnerstag gleich mit einem Paukenschlag für den TWG1861. Die Jugend mixed Staffel über die Strecke 3 x 1,25 km konnte mit den Spitzenteams mithalten und sicherten sich überraschend aber hochverdient die Bronzemedaille. Den Grundstein dafür hatte Jan Scholz (Jahrgang 2003), der als erster in den 20 Grad warmen Schulsee sprang. Er konnte sich gleich zu Beginn an der Spitze orientieren und wechselte mit wenig Abstand auf Platz zwei auf Paula Bachmann (2004). Diese hatte es in ihrem Feld mit überwiegend männlichen Schwimmern zu tun, konnte sich dort aber tapfer halten und wechselte als dritte auf Schlussschwimmer Amon Bode (2001). Der Abstand nach hinten war schon relativ groß, so dass Amon sicher und am Ende mit nur 9 Sekunden Rückstand auf Platz zwei in Ziel schwimmen konnte.

Eine starke Leistung zeigten heute Jan Scholz (2003), Paula Bachmann (2003) und Amon Bode (2001). Die drei konnten bei den Deutschen Freiwassermeisterschaften in Mölln überraschend aber sehr verdient die Bronzemedaille über die 3x1250 m Staffel in der Jugendklasse gewinnen. Näheres morgen auf dieser Homepage

Bronze für Paula Bachmann, Jan Scholz und Amon Bode v.r.

Mädchen gewinnen die Gesamtwertung, die Jungs belegen Platz 2


Siegerehrung 4x50 Freistil weibl.Am 09.06.2018 lud nun schon zum 38. Mal der HSV Hardegsen die umliegenden Vereine zum Schwimmfest ins schöne gelegen Freibad ein. Traditionell werden alle hier alle 50er Strecken sowie verschiedene Staffeln geschwommen. Der TWG 1861 trat mit insgesamt 22 Aktiven an, die alle zwischen Jahrgang 2006 und 2010 sind. Obwohl die Bedingungen im Freibad meistens schlechter sind, als in der Halle, gab es einen wahren Bestzeiten- und Medaillenregen, so dass sich die Bilanz sehen lassen konnte: 77% aller Starts bedeuteten eine neue Bestzeit, es gab 12 erste Plätze, 20 x Platz 2 und 16 x Platz 3. Erfolgreichster Schwimmer war Norwin Onnen Mörer im Jahrgang 2006. Alle vier Starts bedeuteten Platz 1 und auch die Staffeln waren erfolgreich. Die männl. 4x50 m Freistil Staffel mit Mörer, Moritz Susmann (2006), Anton Streich (2007) und Jonas Ahlborn (2006) gewannen ebenso wie die 4 x 50 Freistil Staffel weiblich mit Nora Sowinski (2006), Katharina Grosse (2008), Olivia Opazo Davila (2008) und Marie Sophie Beckmann (2007). Auch die männl. 4x50 m Brust Staffel am Ende des Wettkampfs konnte sich mit Mörer, Susmann, Streich und Roman Usenko (2007) ganz oben auf dem Treppchen wieder finden.

4. Sommerschwimmfest um den TWG 1861 Pokal
Meldeergebnis vom 16. und 17. Juni 2018

Meldeergebnis

Fynn Kunze hat es tatsächlich geschafft und sich einen weiteren Traum erfüllt. Am Freitag abend holte er sich in einem äußerst spannenden Rennen bei dem er 15 Meter vor dem Ziel noch eine halbe Länge zurück lag die ersehnte Goldmedaille.
Fynn kurz nach seinem Zielanschlag beim Finale 200 LagenAber der Reihe nach: am Vormittag standen die Vorläufe und die Langstrecken auf dem Programm. Fynn ging über 200 Lagen an den Start bei dem er wusste, dass er den kontrolliert schwimmen kann ohne alles zu geben. Der Plan ging sehr gut auf und er zog mit seiner Zeit als Zweiter ins Finale ein.
Mittags startete Paula Bachmann (2004) bei ihrem ersten Start bei dieser Meisterschaft ein bravouröses Rennen bei dem sie zu einer neuen Bestzeit in 19:04,20 schwamm und damit Platz 23 belegte.
Abends stand dann nun das Finale 200 Lagen von Fynn an. Den ganzen Tag machte er schon einen sehr konzentrierten und fokussierten Eindruck und so ging er auch an den Start. Sein stärkster Konkurrent, Louis Dramm aus Dresden, war gleich neben ihm auf der Bahn, so dass er guten Blickkontakt halten konnte. Nach den Teilstrecken Schmetterling, Rücken und Brust war Dramm knapp vor ihm und auf den ersten 25 Meter der Teilstrecke Kraul sah es auch so aus, dass Dramm den Vorsprung ausbauen konnte. 15 Meter vor dem Ziel betrug er immerhin eine halbe Länge. Doch dann trug Fynn's unglaubliche Siegeswille ihn über die letzten Meter, so dass er mit zwei Hunderstel vor Louis Dramm anschlug und sich damit in einer Zeit von 2:08,08 die Goldmedaille sicherte.
Am letzten Tag ging es dann für Jan Scholz (2003) und Amon Bode (2001) über die 400 Freistilstrecke. Bei beiden zollten die 800 Freistil und 1500 Freistil ihren Tribut. Jan beendete in 4:20,21 als Zehnter und Amon Bode schlug knapp vor ihm in 4:20,10 an und wurde in seinem Jahrgang 23.

Medaillenvergabe durchgeführt von Bundestrainer Henning LambertzAm heutigen Tag standen die 100 Rücken und 1500 Freistil für die Aktiven des TWG auf dem Programm.Im Vorlauf starteten über die Rückenstrecken Fynn Kunze (2002) und Julia Sophie Steinmetz. Julia konnte ihre Qualifikationszeit noch einmal leicht verbessern und beendete in 1:08,36 ihr Rennen und wurde 15. Nachdem Fynn gestern über die doppelte Distanz Silber geholt hatte, war klar, dass er auch über 100 Rücken vorne mitschwimmen wird.
Im Vorlauf konnte er bereits und das erstmals, in 59,93 die 1 Minuten Marke knacken. Dies bedeutete die zweitschnellste Vorlaufzeit.Im Endlauf konnte er die Zeit nochmal auf 59,32 verbessern. Damit belegte er Platz drei und holte seine zweite Medaille bei diesen Meisterschaften.Der Rückstand zu Platz zwei betrug gerade einmal drei hundertstel Sekunden. Kurios: genau dieselben Platzierungen erzielte der auch im vergangenen Jahr über die beiden Rückenstrecken.

Siegerehrung Fynn linksAm zweiten der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften gingen vier Aktive von TWG1861 an den Start.
Jan Scholz, Jan-Luka Reschke (beide Jahrgang 2003) und Amon Bode (Jahrgang 2001) traten über 800 m Freistil an und Fynn Kunze (2002) ging über 200 m Rücken ins Rennen. Bei den 200er Strecken werden im Vorlauf die acht Finalteilnehmer des Jahrgangs ermittelt. Fynn schwamm im Vorlauf ein kontrolliertes Rennen und konnte sich als vierter für das Finale mit einer Zeit von 2:12,94 qualifizieren. Mittags starteten die drei 800 m Schwimmer und alle konnten ihre Bestzeiten deutlich verbessern.
Jan Scholz beendete sein Rennen in einer Zeit von 8:47,51 als vierter und Jan-Luka wurde in 9:20,83 21. Amon Bode belegte in 8:52,46 Platz 12.

Vom 29.05. – 02.06.18 finden erneut die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin statt. Der Verein TWG 1861 Göttingen geht mit sechs Schwimmern an den Start, wovon Fynn Kunze (2002) die größten Medaillenchancen über verschiedene Strecken hat. Heute nun war der erste Tag, an dem Fynn über zwei Nebenstrecken an den Start ging. Er schwamm 100 Freistil und 100 Brust. Beide Rennen beendete er mit neuen Bestzeiten: 100 Freistil 54,61 und 100 Brust im Vorlauf in einer Zeit von 1:07,57. Mit der Zeit konnte er sich am Nachmittag auch für das Finale qualifizieren, welches er in einer Zeit von 1:07,81 als siebter beendete. Auch Jan Scholz (2003), konnte über 100 Freistil eine neue Marke in 57,14 über 100 Freistil setzen, was Platz 30 in seinem Jahrgang bedeutete.
Morgen nun hat der TWG zwei Starter, die auf einen Medaillenplatz schwimmen können. Fynn über 200 Rücken und Jan über 800 Freistil. Auch Amon Bode (2001) und Jan-Luka Reschke (2003) starten über die lange Kraulstrecke und erhoffen sich Plätze im Mittelfeld.