Schwimmen


Vier Siege für Fynn Kunze und zwei für Phillis Michelle Range

Zwölf Aktive von TWG 1861 kämpften vom 27.04. - 29.04.2018 im Stadionbad in Hannover um gute Platzierungen und letzte Qualifikationen zu den Deutschen Jahrgangsmeisterschafen die ab Ende Mai in Berlin stattfinden.Medaillengewinnerin Phillis (Mitte)Medaillengewinner Fynn (Rechts)3. Platz 4x200 Freistil (v.l. Philip, Fynn, Jan und Amon)2. Platz im Jahrgang über 400 Freistil: Jan Scholz (links) Erfolgreichste Teilnehmer waren einmal mehr Phillis Michelle Range (1999) und Fynn Kunze (2002). Für Phillis war es der letzte Wettkampf, bevor sie im Sommer ihr Stipendium in den USA aufnimmt.

Doppelsieg für Jan Scholz – Fynn Kunze und je ein Titel für Julia Steinmetz und Phillis Range

Am vergangenen Wochenende wurden in Hannover die Landesmeisterschaften auf der 50 m Bahn ausgetragen. So kurz nach dem Trainingslager, welches einigen doch noch ein wenig in den Knochen steckte, konnte man gespannt auf die Ergebnisse sein, insbesondere da einige, so z.B. Phillis Michelle Range, mitten in ihren Abitur Arbeiten stecken. Am Ende der beiden Wettkampftage gab es für die TWG Schwimmer 26 Podestplätze. Davon 6 x Gold, 14 x Silber und 6 x Bronze. Jan Scholz siegte erwartungsgemäß im Jahrgang 2003 über 200 und 400 Freistil und schloss auch sein Rennen über 1500 Freistil als erster ab. Über diese Strecke wurde aber leider kein Titel vergeben. Fynn Kunze (2002) siegte über 50 Rücken und 200 Brust. Da sein Fokus auf den am kommenden Wochenende in Berlin ausgetragenen German open liegt, startete er bei den Landesmeisterschaften nur an einem Tag. Phillis Michelle Range, die sich das Wochenende extra aus frei geschaufelt hatte, konnte sich über 50 Brust in die Siegerliste eintragen und Julia Sophie Steinmetz holte Gold über 200 Rücken, gefolgt von ihrer Vereinskameradin, Emilia Bachmann (2002), die damit erstmals auf Landesebene eine Medaille holte.

Nachdem die Masters Schwimmer in letzter Zeit wenig auf Wettkämpfen unterwegs waren, ging am 14.04.18 eine kleine Damenmannschaft mit Andrea Pfeil-Ahting, Catharina Diesselberg, Darja Elster und Stefanie Schiemann beim Bezirksmasterswettkampf an den Start. Bei 12 Einzelstarts und 2 Staffelrennen konnten sie sich insgesamt 11 x in die Siegerliste eintragen. Dazu gab es 1 x Silber und 2 x Staffelbronze. Erfolgreichste Einzelstarterinnen waren Andrea (AK55) und Darja (AK25). Andrea siegte über 100 Brust, 50 Rücken, 50 Brust und 100 Lagen und Darja über 50 und 100 Rücken, 100 Schmetterling und 100 Lagen. Stefanie Schiemann (AK45) siegte in den beiden Freistildisziplinen und wurde zweite über 50 Brust. Überrascht von ihrer Leistung war vor allem Catharina Diesselberg (AK30). Sie absolvierte nur einen Einzelstart (50 Schmetterling) konnte aber hier in 35,53 beinahe eine neue Bestmarke setzen.v.l. Marion, Catha, Steffi, Darja und Andrea
Besonderen Dank auch an Marion Wolter, die das kleine Team mit ihrem Kampfrichtereinsatz unterstützte.
20.04.2018/Kerstin Krumbach

Vom 23.02. bis 25.02.2018 wurde Fynn Kunze, der seid dem 01.01.2018 dem Bundesnachwuchskader angehört, erstmals zu einem DSV-Kurzlehrgang nach Berlin eingeladen.

Nachwuchskader im Strömungskanal - Fynn 2. von rechtsHier der Bericht von der DSV-Seite:

Kurzlehrgang in Berlin
Beate Ludewig, Bundestrainern der Jugend, lud zwölf Sportler (ein Sportler musste krankheitsbedingt absagen) des DSV­-Nachwuchskaders zu einem Kurzlehrgang nach Berlin ein (23. bis 25.02.2018). Ziel des Lehrgangs war es die Fähigkeiten der Sportler im Bereich der Wenden und des Starts zu verbessern. Dieses Ziel konnte mit Hilfe der super Bedingungen des Olympiastützpunktes Berlin, der ausgezeichneten Unterbringung sowie der kompetenten Trainingsleitung durch Frau Ludewig und Herrn Moritz Hachmann erreicht werden.
Alle Sportler konnten am Freitag gut und ohne Probleme anreisen. Beim gemeinsamen Mittagessen haben wir uns gestärkt und „kennengelernt“. Während des ersten Trainings im Strömungskanal machte sich Frau Ludewig zunächst ein Bild von unserer Schwimmtechnik bzw. der Delfin-Beinbewegung. Für einige jüngere Sportler war es das erste Mal in einem Kanal zu schwimmen. Weiter ging es mit einem Tauch-Test sowie ersten Start -und Wenden-Übungen. Nach dem Abendessen mussten einige Sportler zur Dopingkontrolle der NADA.

Eine Woche nach dem erfolgreichen Abschneiden der 1. Damen und 1. Herrenmannschaft in der 2. Bundesliga gingen in der Bezirksliga drei weitere TWG Mannschaften an den Start, zwei weibliche und eine männliche. Im Vorfeld wurde bei der 2. Damenmannschaft mit dem Aufstieg in die Landesliga geliebäugelt. Durch Krankheit und Studium konnte die Mannschaft dann leider nicht in Bestbesetzung antreten, so dass die Mannschaft erneut zum Vizetitel schwamm. Wie ausgewogen die Leistungen waren zeigen die erzielten Punkte der einzelnen Schwimmerinnen (jede Zeit wir in Punkte umgerechnet. Jede Aktive, die viermal startete erreichte insgesamt zwischen 1671 bis 1466 Punkten für sein Team. Dies waren: Amelie Ehmann, Emilia Bachmann, Charlotte Sophie Klages, Maren Bruse, Judith Joana Meiners und Marie Warkotsch. Marie hatte im 1. Abschnitt das schwerste Programm. So musste sie die kräftezehrenden 200 m Schmetterling und 400 m Lagen schwimmen. Beides aber in neuer Bestzeit und auch im zweiten Abschnitt schwamm sie zu neuen Bestleistungen. Komplettiert wurde diese Mannschaft durch Johanna Grosse, die mit zwei Starts über 200 Brust und 400 Lagen wichtige Punkte holte.

v.l. Chris, Kerstin, Vivi, Phillis, Clara, Julia, Tizi, Alke, Meret, Paula, Melina

v.l. oben Chris, Kerstin, Amon, Fynn, Sebastian, Lars, Philip; unten Jan, Kevin, Henrik, Rico

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie bereits angekündigt, starteten am vergangenen Wochenende die 1. Damen- und 1. Herrenmannschaft des TWG1861 beim Mannschaftswettkampf im Schwimmen in der 2. Bundesliga. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren gingen jeweils neun Aktive an den Start.
Mannschaft weiblich: Paula Bachmann, Meret und Alke Heise, Laetitia Hoppe, Clara Kamper, Phillis Michelle Range, Melina Schüttler, Viviane Simon, Julia Sophie Steinmetz
Mannschaft männlich: Amon Bode, Henrik Fischer, Kevin Fuhrmann, Sebastian Kamlot, Fynn Kunze, Philip Krumbach, Rico Paul, Lars Rossmann, Jan Scholz
Ausgetragen wurde der Wettkampf am Olympiastützpunkt in Hamburg. Jeweils 12 Teams gingen an den Start und es galt einen Platz unter den besten acht Mannschaften zu erreichen, um sicher sein zu können, dass der Klassenerhalt geschafft wird. Geschwommen werden bei diesem Wettkampf alle olympischen Disziplinen in zwei Abschnitten, also zweimal. Die Zeiten werden dann in Punkte umgerechnet.
Von Beginn an zeigten beide Mannschaften eine geschlossene Leistung, es wurde um jeden Punkt gekämpft und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versucht die Schwimmer im Becken von außen anzufeuern. Beide Teams bestanden aus „alten Hasen“ und jungen Nachwuchsschwimmern. Insbesondere die jungen konnten mit klasse Leistungen überzeugen.