Schwimmen

- Der TWG 1861 Göttingen schwimmt im Bezirk voran -

Sowohl die Lagen- als auch die Freistilstaffeln des Turn- und Wassersportvereins von 1861 setzten sich schon auf den ersten Bahnen deutlich von der Konkurrenz aus dem Bezirk Braunschweig ab. Bei den Damen siegten Julia Sophie Steinmetz, Phillis Michelle Range, Clara Kamper, Viviane Simon, Melina Schüttler und Annika Teuber. Die beiden Quartette der Herren um Fynn Kunze, Henrik Fischer, Sebastian, Kamlot, Philip Krumbach, Felix Staats und Rico Paul ließen ebenfalls nicht anbrennen und schwammen unbedrängt zu Gold.
Der Medaillenspiegel bestätigt die Dominanz des TWG, auch wenn einige der Lokalmatadoren auf den Start über ihre Hauptstrecken verzichteten, um die Vorbereitung auf die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften zu optimieren. Phillis Michelle Range gewann die offenen Titel über 200 und 400 Meter Kraul und 200m Lagen. Auf der selben Strecke verwies Henrik Fischer den starken Clausthaler Tim Rebentisch auf den zweiten Rang und sammelte drei weitere Titel über alle Bruststrecken. Mit dem ersten Platz in der offenen Wertung über 50 Meter Rücken kürte sich Fischer an diesem Wochenende insgesamt fünf Mal zum Bezirksmeister. Im Rückensprint zeigte Viviane Simon ihre Klasse und über die vier Bahnen war Julia Sophie Steinmetz nicht zu schlagen. In 1:08,02 schmetterte schließlich Clara Kamper auf den 100 Metern zum Sieg.

I128. Deutsche Meisterschaften Schwimmen in Berlinm Vorlauf löste TWG-Schwimmerin Phillis Michelle Range über ihre Paradestrecke 200 Meter Brustschwimmmen das Ticket ins A-Finale. In 2:34,56 blieb sie damit aber noch über ihrer Bestzeit. Auf jener Strecke ließ es Henrik Fischer erst langsam angehen, um dann auf der letzten Bahn zu neuem persönlichen Rekord zu schwimmen. Über die 100 Meter Rückenschwimmen musste Viviane Simon hingegen den Belastungen der vergangenen Wettkampftage Tribut zollen. In 1:07,30 blieb sie unter ihren Möglichkeiten und gesteckten Zielen. Als Startschwimmerin konnte sie in der direkt anschließenden Lagenstaffel ihr Ergebnis aus den Vorläufen wiederholen. Phillis Michelle Range, Clara Kamper und Annika Teuber schwammen die TWG-Staffel auf den deutschlandweit 10. Platz. Mit neuem Vereinsrekord konnten sich die Herren um Rico Paul, Henrik Fischer, Sebastian Kamlot und Philip Krumbach aus Berlin verabschieden.
"Einfach Schwimmen und Spaß haben!" Mit dieser Devise sprang Phillis schließlich im A-Finale auf Bahn acht ins Wasser. In einem packenden Rennen beendete die Schülerin des Theodor-Heuss-Gymnasiums die vier Bahnen Brustschwimmen mit persönlicher Bestzeit und Bezirksrekord. "Mit dem fünften Platz hätte ich nach dem Vorlaufergebnis wirklich nicht gerechnet!", quittierte Phillis ihren Erfolg. Auf dem Weg nach Rio zeigte die deutsche Elite beeindruckende Leistungen, vor denen sich der TWG jedoch nicht verstecken musste. Von insgesamt 17 Starts wurden ganze acht Strecken mit Vereinsrekord beendet.

A128. Deutsche Meisterschaften Schwimmen in Berlinm zweiten Tag der Deutschen Meisterschaften nahmen die Göttinger Schwimmsportler des TWG Fahrt auf. Henrik Fischer schnappte sich über 100 Meter Brustschwimmen den elf Jahre alten Bezirksrekord von Moritz Koneffke und schlug in schnellen 1:05,50 im Berliner SSE an. "Eigentlich wollte ich die erste Bahn maximal schwimmen, um die enttäuschende Zeit von gestern zu vergessen. Aber nach dreißig Metern habe ich gemerkt, dass es rutscht und ich Tempo rausnehmen kann, um die Rückbahn zu dominieren. Das ist am Ende gut aufgegangen." erklärte der Brustspezialist nach dem Rennen. Bei den Damen zeigte Phillis Michelle Range auf den zwei Bahnen Brustschwimmen eine gute Leistung. In 1:11,89 qualifizierte sie sich für das B-Finale. "Meine Renneinteilung war nicht perfekt. Im Endlauf kann ich schneller angehen." Gesagt, getan! 33,18 hin und 38,21 Sekunden zurück. Am Ende reichten 1:11,39 für den dritten Platz im B-Finale, was auch einen neuen Vereinsrekord bedeutet.
"Meine Beine tun richtig weh, aber es war ein gutes Rennen" quittierte Rückenschwimmerin Viviane Simon ihre 200 Meter. In 2:23,52 schwamm sie zu neuer Bestzeit und Vereinsrekord. "Die 100 Meter kann ich morgen mutig anschwimmen. Darauf freue ich mich."

Phillis Michelle Ran128. Deutsche Meisterschaften Schwimmen in Berlinge eröffnete den heutigen Wettkampftag für die Sportler des TWG 1861 Göttingen. Über die 50 Meter Brustschwimmen erreichte sie in 00:33,08 das B-Finale. Hier verpasste die 16-Jährige ihre Bestzeit um knapp eine halbe Sekunde, blickt aber ihren nächsten Starts zuversichtlich entgegen. Über 100, 200 Meter Brust sowie 200 Meter Lagen schwimmt Phillis ab Samstag um die Teilnahme am A-Finale. Henrik Fischer konnte seine Trainingsleistung im Brustsprint leider nicht im Berliner Becken realisieren. Auch wenn am Ende nur 5 Hundertstel Sekunden zu neuer Bestzeit fehlten, zeigte sich der Student enttäuscht. "Ich habe mir vorgenommen, die 30 zu knacken, was leider nicht geklappt hat. Morgen werde ich aber mit weniger Druck auf den Block steigen können." Mit einer soliden Leistung über 50 Meter Rücken stieg Viviane Simon aus dem Berliner Becken. Für Viviane stehen am Samstag die 200 Meter in der gleichen Lage auf dem Programm.

Äußerst erfolgreich traten die Göttinger als Staffel auf. Phillis Michelle Range, Clara Kamper, Viviane Simon und Alke Heise drückten den Vereinsrekord über 4*100 Meter Kraul um ganze zwei Sekunden nach unten und schlugen in einer Zeit von 4:05,34 auf Platz 14 an. Die Herren um Philip Krumbach, Sebastian Kamlot, Marcel Jerzyk und Rico Paul zeigten ebenfalls eine geschlossene Mannschaftsleistung. In 3:45,45 verbesserten sie den vereinseigenen Rekord um knapp drei Sekunden.

Topleistungen von Jan Scholz
Nachdem bereits am vorletzten Wochenende die Mehrkampfmeisterschaften der Jahrgänge 2003 – 2006 ausgetragen wurden, starteten 15 Schwimmer des TWG1861 am vergangenen Wochenende in Osnabrück um Meistertitel und gute Platzierungen über die Einzelstrecken zu erkämpfen. Herausragend dabei die Leistung von Jan Scholz, der bereits eine Woche vorher im Mehrkampf Freistil die Goldmedaille holte und sich in Osnabrück weiter in bestechender Form zeigte. Im Jahrgang 2003 holte er die Goldmedaille über eine seiner Lieblingsstrecken 400 Freistil und 200 Rücken. Zudem wurde er Vizemeister über 200 Lagen und 200 Freistil sowie Dritter über 100 Rücken.
Ebenso überzeugen konnte Maurizio Schüttler (2004) über die Rückenstrecken. Gleich zu Beginn holte er in Bestzeit die Vizemeisterschaft über 100 Rücken und wurde am Ende der beiden langen Wettkampftage noch Dritter über 200 Rücken. Malin Bielefeld (2004) holte trotz Trainingsrückstand Bronze über die 50 m Brust Sprintstrecke.

Nach drei langen Wettkampftagen kehrten die Göttinger Schwimmer mit vielen Medaillen aus Hannover heim. Den einzigen Titel in der offenen Klasse konnte Viviane Simon über 200 Meter Rückenschwimmen verteidigen. Im letzten Wettkampf der Veranstaltung bewies die Abiturientin Durchhaltevermögen und schwamm beherzt und unbedrängt zum Sieg. Auf den Brust- und Lagenstrecken zeigte sich Phillis Michelle Range in bestechender Frühform. Ihr reichte ein Landesaltersklassenrekord über 200 Meter Brust für die Vizemeisterschaft. Gegen die starke Konkurrenz aus Hannover und Meppen errang sie über 50 und 100 Meter Brust ebenfalls Silber.

Zwei Wochen nach dem Ostertrainingslager in Pilsen zeigt die Formkurve der Schwimmer aus Südniedersachsen nach oben und soll dann Anfang Mai bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin ihren Höhepunkt finden. Die dreizehnjährige Julia Sophie Steinmetz qualifizierte sich an diesem Wochenende überraschend über 100 Meter Rückenschwimmen für den wichtigsten nationalen Wettkampf. Ihre Leistungen über jene Strecke und die halb so lange Sprintdistanz wurden mit Bronze belohnt.

Samstag, 19.03.16
Am 19.03.16 ging es für die beiden ersten Wettkampfmannschaften ins Trainingslager nach Pilsen. Nachdem alle Schwierigkeiten mit dem Beladen des Busses überwunden waren, ging es mit etwas Verspätung los. Nach mehreren Pausen und gewöhnungsbedürftigen Toiletten kamen wir nach gut 7 Stunden um 17.30 Uhr in Pilsen an. Trotz der Strapazen der Busreise ging es nach dem Abendessen direkt ins Wasser. Zum Abendessen gab es Kartoffelsuppe und Geschnetzeltes mit Reis nach tschechischer Art. Nach dem Training gingen wir in das Hostel und nun sitzen wir (Fynn und Jan-Luka) in unserem Zimmer und schreiben diesen Bericht.

Sonntag, 20.03.16
Nach einem anstrengenden Anreisetag musste die WK1 schon um 06.15 Uhr aufstehen. Wir, die WK2, wurde erst um 07.30 Uhr geweckt. Die erste Wassereinheit hatten wir von 10.00 – 12.00 Uhr. Danach, um 12.45 Uhr, gab es Mittagessen: als erstes eine Hühnersuppe und als Hauptgang Hühnerfrikassee mit Nudeln und zum Nachtisch ein Stück Mohnkuchen. Dann hatten wir eine ca. 3 stündige Mittagspause.
Von 17.00 – 19.00 Uhr hatten wir (WK2) die 2. Trainingseinheit. Um 19.30 Uhr gab es dann schon Abendessen: Krautsuppe, Kartoffeln und Fleisch und zum Nachtisch Brownies. Nun sitzen wir auf dem Sofa in unserem Hostel und schreiben diesen Bericht. Danach spielen wir vielleicht noch das Mörderspiel und danach werden wir wohl ins Bett gehen und uns für den morgigen Tag ausruhen.

Ein Trainingslager unter dem Motto: „Wo ist eigentlich Anton?“

Gleich am zweiten Ferientag, am Samstag, dem 19.3.16, machten sich die WK 4 und die WK 3 auf den Weg ins Trainingslager nach Bad Sachsa. Das Besondere daran: Aus der WK 4 waren nur ein einziger Junge, Anton, und vier Mädels (Katharina, Anna D., Olivia und Stine) mitgekommen. Aber kein Problem: Anton wurde auch bei den Jungen der WK 3 (Thorben, Michel, Silas und Daniel), in deren Zimmer er zunächst untergebracht war, herzlich aufgenommen. Doch natürlich suchte Anton auch immer wieder die Gesellschaft der Mädels aus seiner Gruppe. Das sorgte dafür, dass er sowohl beim Essen, als auch zimmertechnisch fleißig zwischen beiden Gruppen pendelte. So kam es zu der Situation, dass immer, wenn Darja oder Nico nach Anton suchten, sie an der falschen Stelle guckten und es unweigerlich zu der Frage kam: „Wo ist eigentlich Anton?“

Am Wochenende starteten Schwimmer aller Wettkampfmannschaften des TWG in Einbeck, Kassel und Berlin.

Beim Märzschwimmfest in Einbeck wurden über die 100 und 200 Meter Strecken zahlreiche Podiumsplätze erschwommen. Vor allem die Jüngsten konnten dabei - im wahrsten Sinne des Wortes - glänzen. Anton Streich, Anna Dobbelstein, Daniel Streicher, Michel Metzlaff und Johanna Grosse wurden für jeden Start mit Gold belohnt. Über die 100 Meter Rücken gewann Hyun Sik Kim die Wertung im Jahrgang 2006. Dabei legte er die vier Bahnen unter zwei Minuten zurück. Judith Joana Meiners schlug über 100 Meter Kraul in 1:34,65 an, was ebenfalls für den ersten Platz reichte. Über die gleiche Distanz schmetterte Silas Metzlaff auf einen guten vierten Platz. Emilia Bachmann, Mette Bielefeld, Clara Kamper und Maren Bruse führten in der 4*50 Meter Lagenstaffel den TWG mit einer tollen Leistung zum Sieg.

    Jan Scholz und Philip Krumbach erringen über die Kraulstrecken Bronze.
In Magdeburg traf sich am vergangenen Wochenende die Elite der norddeutschen Langstreckler. Zwölf TWGler, die sich bei Bezirks- oder Landesmeisterschaften für diesen Wettkampf qualifiziert hatten, waren ab Samstag mit von der Partie. Über die 16 Bahnen eröffnete Laetitia Hoppe den Wettkampf für die Damen. Sie schlug erstmalig auf der langen Bahn unter elf Minuten an. Ein toller Erfolg! Trotz krankheitsbedingtem Trainingsausfall ging Julia Sophie Steinmetz drei Läufe danach an den Start. Die 800 Meter beendete sie in guten 10:21,67 Minuten. Im Anschluss standen 30 Bahnen für die Herren auf dem olympischen Programm. Mit einer Bronzemedaille belohnte sich Jan Scholz, der sich in beeindruckender neuer Bestzeit einen Platz auf dem Podium sichern konnte. Amon Bode, Kevin Fuhrmann und Philip Krumbach steigerten sich ebenfalls im Vergleich zu Beginnn des Qualifikationszeitraums.

Bezirksmannschaften des TWGNachdem vor zwei Wochen die beiden ersten Mannschaften des TWG1861 im Mannschaftswettbewerb der Schwimmer in der 2. Bundesliga starteten, stiegen die zweite und dritte weibliche Mannschaft sowie die zweite männliche Mannschaft am vergangenen Wochenende im Bezirk Braunschweig auf die Blöcke. Die II. weibl. Mannschaft erreichte Platz zwei, die III. weibl. Mannschaft belegte einen sehr guten Platz im Mittelfeld (5.). Insgesamt nahmen zwölf Vereine teil. Fließigste Punktesammlerin in der II. Mannschaft war Amelie Ehmann gefolgt von Nicola Sperling. Die höchsten Punktzahlen erreichten Neuzugang Katrin Möller über 100 Freistil und Sophie Krumbach über 100 Brust. Anders als bei Einzelstarts werden bei diesem Wettkampf die Zeiten in Punkten umgerechnet, die am Ende von jeder Mannschaft addiert werden. Komplettiert wurde das Team von Emilia Bachmann, Mette Bielefeld, Maren Bruse, Darja Elster, Line Kamlot und Charlotte Klages.