Schwimmen

Samstag, 19.03.16
Am 19.03.16 ging es für die beiden ersten Wettkampfmannschaften ins Trainingslager nach Pilsen. Nachdem alle Schwierigkeiten mit dem Beladen des Busses überwunden waren, ging es mit etwas Verspätung los. Nach mehreren Pausen und gewöhnungsbedürftigen Toiletten kamen wir nach gut 7 Stunden um 17.30 Uhr in Pilsen an. Trotz der Strapazen der Busreise ging es nach dem Abendessen direkt ins Wasser. Zum Abendessen gab es Kartoffelsuppe und Geschnetzeltes mit Reis nach tschechischer Art. Nach dem Training gingen wir in das Hostel und nun sitzen wir (Fynn und Jan-Luka) in unserem Zimmer und schreiben diesen Bericht.

Sonntag, 20.03.16
Nach einem anstrengenden Anreisetag musste die WK1 schon um 06.15 Uhr aufstehen. Wir, die WK2, wurde erst um 07.30 Uhr geweckt. Die erste Wassereinheit hatten wir von 10.00 – 12.00 Uhr. Danach, um 12.45 Uhr, gab es Mittagessen: als erstes eine Hühnersuppe und als Hauptgang Hühnerfrikassee mit Nudeln und zum Nachtisch ein Stück Mohnkuchen. Dann hatten wir eine ca. 3 stündige Mittagspause.
Von 17.00 – 19.00 Uhr hatten wir (WK2) die 2. Trainingseinheit. Um 19.30 Uhr gab es dann schon Abendessen: Krautsuppe, Kartoffeln und Fleisch und zum Nachtisch Brownies. Nun sitzen wir auf dem Sofa in unserem Hostel und schreiben diesen Bericht. Danach spielen wir vielleicht noch das Mörderspiel und danach werden wir wohl ins Bett gehen und uns für den morgigen Tag ausruhen.

Ein Trainingslager unter dem Motto: „Wo ist eigentlich Anton?“

Gleich am zweiten Ferientag, am Samstag, dem 19.3.16, machten sich die WK 4 und die WK 3 auf den Weg ins Trainingslager nach Bad Sachsa. Das Besondere daran: Aus der WK 4 waren nur ein einziger Junge, Anton, und vier Mädels (Katharina, Anna D., Olivia und Stine) mitgekommen. Aber kein Problem: Anton wurde auch bei den Jungen der WK 3 (Thorben, Michel, Silas und Daniel), in deren Zimmer er zunächst untergebracht war, herzlich aufgenommen. Doch natürlich suchte Anton auch immer wieder die Gesellschaft der Mädels aus seiner Gruppe. Das sorgte dafür, dass er sowohl beim Essen, als auch zimmertechnisch fleißig zwischen beiden Gruppen pendelte. So kam es zu der Situation, dass immer, wenn Darja oder Nico nach Anton suchten, sie an der falschen Stelle guckten und es unweigerlich zu der Frage kam: „Wo ist eigentlich Anton?“

Am Wochenende starteten Schwimmer aller Wettkampfmannschaften des TWG in Einbeck, Kassel und Berlin.

Beim Märzschwimmfest in Einbeck wurden über die 100 und 200 Meter Strecken zahlreiche Podiumsplätze erschwommen. Vor allem die Jüngsten konnten dabei - im wahrsten Sinne des Wortes - glänzen. Anton Streich, Anna Dobbelstein, Daniel Streicher, Michel Metzlaff und Johanna Grosse wurden für jeden Start mit Gold belohnt. Über die 100 Meter Rücken gewann Hyun Sik Kim die Wertung im Jahrgang 2006. Dabei legte er die vier Bahnen unter zwei Minuten zurück. Judith Joana Meiners schlug über 100 Meter Kraul in 1:34,65 an, was ebenfalls für den ersten Platz reichte. Über die gleiche Distanz schmetterte Silas Metzlaff auf einen guten vierten Platz. Emilia Bachmann, Mette Bielefeld, Clara Kamper und Maren Bruse führten in der 4*50 Meter Lagenstaffel den TWG mit einer tollen Leistung zum Sieg.

    Jan Scholz und Philip Krumbach erringen über die Kraulstrecken Bronze.
In Magdeburg traf sich am vergangenen Wochenende die Elite der norddeutschen Langstreckler. Zwölf TWGler, die sich bei Bezirks- oder Landesmeisterschaften für diesen Wettkampf qualifiziert hatten, waren ab Samstag mit von der Partie. Über die 16 Bahnen eröffnete Laetitia Hoppe den Wettkampf für die Damen. Sie schlug erstmalig auf der langen Bahn unter elf Minuten an. Ein toller Erfolg! Trotz krankheitsbedingtem Trainingsausfall ging Julia Sophie Steinmetz drei Läufe danach an den Start. Die 800 Meter beendete sie in guten 10:21,67 Minuten. Im Anschluss standen 30 Bahnen für die Herren auf dem olympischen Programm. Mit einer Bronzemedaille belohnte sich Jan Scholz, der sich in beeindruckender neuer Bestzeit einen Platz auf dem Podium sichern konnte. Amon Bode, Kevin Fuhrmann und Philip Krumbach steigerten sich ebenfalls im Vergleich zu Beginnn des Qualifikationszeitraums.

Bezirksmannschaften des TWGNachdem vor zwei Wochen die beiden ersten Mannschaften des TWG1861 im Mannschaftswettbewerb der Schwimmer in der 2. Bundesliga starteten, stiegen die zweite und dritte weibliche Mannschaft sowie die zweite männliche Mannschaft am vergangenen Wochenende im Bezirk Braunschweig auf die Blöcke. Die II. weibl. Mannschaft erreichte Platz zwei, die III. weibl. Mannschaft belegte einen sehr guten Platz im Mittelfeld (5.). Insgesamt nahmen zwölf Vereine teil. Fließigste Punktesammlerin in der II. Mannschaft war Amelie Ehmann gefolgt von Nicola Sperling. Die höchsten Punktzahlen erreichten Neuzugang Katrin Möller über 100 Freistil und Sophie Krumbach über 100 Brust. Anders als bei Einzelstarts werden bei diesem Wettkampf die Zeiten in Punkten umgerechnet, die am Ende von jeder Mannschaft addiert werden. Komplettiert wurde das Team von Emilia Bachmann, Mette Bielefeld, Maren Bruse, Darja Elster, Line Kamlot und Charlotte Klages.

2. Bundesliga im Olantis OldenburgIn Oldenburg gingen vergangenen Samstag die Top-Teams der Nordländer an den Start, um die Mannschaftsmeisterschaften der zweiten Bundesliga auszuschwimmen. Im Ligabetrieb des DSV wird das olympische Programm zwei Mal absolviert und die jeweils geschwommenen Zeiten in Relation zu den gegenwärtigen Weltrekorden bepunktet. Dabei darf jede Schwimmerin lediglich vier Mal starten. Am Ende des Tages reichten den acht Frauen des TWG 14411 Punkte für Platz acht. Damit verbesserten sich die Damen im Vergleich zum Vorjahr und dürfen nächstes Jahr erneut in der zweithöchsten Klasse antreten. Bei den Herren, die erst letztes Jahr den Aufstieg feiern durften, geht es 2017 hingegen in der Landesliga weiter. Trotz eines sehr couragierten Auftretens fehlten am Ende über 300 Punkte zu den Nichtabstiegsplätzen. Somit sind die Saisonziele für 2017 gesteckt.