Unterwasserrugby Jahresbericht 2015

Das Jahr 2015 begann für die Sparte Unterwasserrugby wie jedes Jahr mit dem Göttinger Neujahrsturnier. Ein Wochenende mit viel Unterwasserrugby auf jedem Niveau und viel Drumherum für die ganze Familie. Traditionell starten dort zwei Göttinger Teams: Die „Alten Säcke“, die auch schon längst aus der Stadt Verzogene wieder bei sich aufnehmen und die „Grünschnäbel“, bei denen auch Anfänger auf ihre Kosten kommen.
Über Wasser betätigte sich die Mannschaft mit Kind und Kegel in klirrender Kälte beim Boßeln. Highlight für die fußlahmen Kinder: Nebenher-Reiten auf dem Mannschaftspony.
Das Göttinger Mixed-Team startete in der Saison 2014/15 in der 2.Bundesliga Nord gegen Bremen, Hannover, Paderborn/Bielefeld, Flensburg/Kiel und Stelle. Leider reichte es am Ende nicht für den Aufstieg. Göttingen landete auf Platz 4, punktgleich und mit der gleichen Tordifferenz wie das drittplatzierte Hannover. Wie das? Göttingen hatte mehr Tore gefangen als Hannover, aber auch mehr Tore erzielt – mit insgesamt 71 Toren mehr als alle anderen Vereine! Für vier der Göttinger bescherte die Anzahl der erzielten Tore einen Platz auf der Torschützenliste: Sven-Erik Engmann (11), Moritz Eckert (11 – alle an nur einem Spieltag), Tillmann Schill (9) und Armin Papke (9).


Die Göttinger Damen starteten wie bereits im Vorjahr in einer Spielgemeinschaft mit den Bremerinnen und anderen „Nordlichtern“ in der Damenliga und belegten den 7.Platz. Für die Spieltage müssen die Nordlichter meist ziemlich weit fahren: Duisburg und Berlin sind die am nahesten gelegenen Austragungsorte. Auch Bamberg und Stuttgart waren letztes Jahr dabei. Um auch außerhalb der Spieltage mal zusammen abzutauchen und sicher unter Wasser vertraut zu werden, organisierten die Damen im September einen gemeinsamen Trainingstag in Göttingen, an dem auch die Göttinger Herren und Nicht-Liga-Spielerinnen teilnahmen. Trauriger Nebeneffekt des intensiven Trainings: Gleich mehrere der robusten Unterwasser-rugbybälle wurden altersschwach und damit unbrauchbar.
Über Himmelfahrt fuhren acht Göttinger, unterstützt von vier Berlinern und einem (Kind-)Fan zum traditionellen Turnier in Florenz. Mit dabei: Teams aus der Türkei, Österreich, Schweiz, Italien, Frankreich, Finnland, Dänemark, Spanien – und natürlich Göttingen. Das Turnier fand bei bestem Wetter im nicht beheizten Freibad statt. Am Abend schloss sich ein stimmungsvolles nächtliches Knicklicht-Turnier im Mondschein an für alle, die am Tag noch nicht genug bekommen hatten.
Im August reiste eine volle Mannschaft zu einem schönen Freibadturnier nach Pfungstadt. Dort war die Stimmung super, über und unter Wasser, Tag und Nacht, und wir hatten Glück mit dem Wetter. Da das Pfungstädter Freibad vor einem Jahr leider geschlossen worden ist, wurde der Bierpokal im Mühltalbad in Darmstadt-Eberstadt ausgetragen. Das Beste an dem neuen Austragungsort: Es gibt ein Panoramafenster, durch das man das Spielfeld sehen kann. Göttingen konnte sich Platz 6 von 11 europäischen Mannschaften sichern.
Im November startete dann die neue Liga-Saison. Der erste Spieltag fand in Göttingen statt. Hecke berichtet: „Aufbau, Ablauf und Abbau funktionierte dank vieler fleißiger Helfer reibungslos. Wir haben einige Neuzugänge zum Ligateam, die sich gut eingelebt haben. Das hat uns zwei ziemlich klare Siege beschert. Nur Hannover hat genug alte Hasen, die jede Lücke in der Verteidigung verwandelt haben. Davon gab es im Spiel fünf. Das ist erstaunlich wenig ;-). Fazit ist, dass wir sehr positiv überrascht waren, wie gut das Team funktioniert. Also ist das keine Überlebenssaison um neue Spieler anzulernen, sondern wir können ordentlich mitspielen, zum Teil sogar dominieren.“
Wir sind also gespannt, wie die Saison 2016 weiter geht! Die nächsten Spieltage finden in Paderborn, Lübeck und Braunschweig statt.
Eva Noack

 

Trainingszeiten

Freitag: 20:00 - 21:00 Uhr
UWR - Training
Instituts für Sportwissenschaften, Sprangerweg 2

 

Montag: 20:00 - 21:00 Uhr
UWR - Training in Kooperation mit dem Hochschulsport Göttingen
Instituts für Sportwissenschaften, Sprangerweg 2

 

Dienstag: 20:00 - 21:30 Uhr
Schnorcheltraining nach Absprache
Badeparadies Eiswiese

Informationen

Eva Noack
0551-705508
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Aktuelle Ergebnisse aus der UWR Bundesliga:

1. Bundesliga Nord Herren

1. Bundesliga Damen

 

Kurze Beschreibung unserer Sportart

Beim Unterwasserrugby spielen wir im tiefen Teil eines Schwimmbeckens und versuchen einen Ball ins gegnerische Tor – ein Korb am Beckengrund – zu legen. Das wäre einfach, gäbe es nicht die andere Mannschaft, die das zu verhindern versucht.

In jedem Team sind sechs Menschen gleichzeitig im Wasser: zwei im Sturm, zwei spielen Verteidigung („Dackel“ genannt) und zwei Tor („Deckel“). Bis zu sechs WechselspielerInnen warten am Rand und tauschen die sechs im Wasser alle paar Minuten aus.

Das Spielfeld ist dreidimensional. Der Ball kann auch nach oben und unten gepasst werden und die SpielerInnen bewegen sich frei im Wasser. Das kann am Anfang sehr verwirrend sein. Die Sportart erfordert (und fördert) nicht nur Kraft, sondern auch Schnelligkeit, Beweglichkeit, Übersicht und Ausdauer.

 

Ist es nicht schwer, den Ball unter Wasser zu halten?

Nein, der Ball ist mit Salzwasser gefüllt und sinkt deshalb zu Boden, sobald er losgelassen wird.

 

Ist alles erlaubt?

Nein. Es darf nur die Person angegriffen werden, die den Ball führt. Und die Person, die den Ball führt, darf andere angreifen. Nicht erlaubt sind dabei das Festhalten der Ausrüstung, das Halten des Balles über Wasser, Kneifen, Treten, Schlagen, Boxen, am Korb festklammern sowie überhartes Spiel.

 

Was brauche ich für Ausrüstung?

Wir tragen neben Badebekleidung, Kappen, Flossen, Masken und Schnorchel. Für AnfängerInnen haben wir Leihausrüstung.

 

Neugierig geworden?

Komm gerne vorbei! Neue SpielerInnen sind immer willkommen!

Mit Flossen, Maske und Schnorchel umzugehen, können wir dir beibringen.

 

Warum macht das so viel Spaß?

Finde es heraus und komm vorbei!