Schwimmen

Routiniers zeigen starke Leistungen


Die TWG Schwimmer und Schwimmerinnen gingen am 03./04.12.2022 bei ihrer vorletzten Veranstaltung des Jahres an den Start. Im Wasserparadies in Hildesheim fanden die Landesmeisterschaften der Staffeln (kurz DMSJ) statt. Hier wurden in allen Lagen 4 x 100 Meter sowie 4 x 100 Meter Lagen geschwommen. Die geschwommenen Zeiten aller Disziplinen werden am Ende zusammenaddiert und daraus ergeben sich dann die Platzierungen. Am aussichtsreichsten sollten die A-Jugend männlich, die C-Jugend männlich, sowie die beiden offenen Staffeln weiblich und männlich an den Start gehen. Zusätzlich qualifizierten sich noch die B-Jugend weiblich und männlich und die D-Jugend weiblich. Leider erwischte den TWG1861 kurz vorher eine große Krankheitswellen, so dass von den sieben Mannschaften nur noch vier am gesamten Wettbewerb teilnehmen konnten. Insbesondere für die A-Jugend (Jahrgang 2005/2006) und C-Jugend (Jahrgang 2009/2010) war es ein kleiner Schockmoment, als feststand, dass beide Mannschaften nicht starten können, da sich beide große Hoffnungen auf den Sieg gemacht hatten und sogar mit einer möglichen Qualifikation zum Bundesfinale geliebäugelt hatten.Henrik, Neo, Leon und AntonSiegerehrung weiblich offene KlasseSiegerehrung männlich offene Wertung
Dafür sorgten dann aber die offenen Staffeln bei den Mädchen mit Charlotte Freytag, Silja Ghadimi, Fabienne Heeren, Alke und Meret Heise, Nora Sowinski und Leah Schultz für ein tadelloses Ergebnis. In allen Staffeln gingen sie als Siegerinnen hervor, so dass sie unangefochten die Goldmedaille der Gesamtwertung holten. Platz zwei gab es für die männlichen Aktiven mit Amon Bode, Philip Krumbach, Rico Paul, Jan-Luka Reschke und Jan Scholz. Sie konnten in den einzelnen Staffeln über die Kraul- und Rückstrecken dominieren, die sie beide mit neuen Vereinsrekorden beendeten, wurden zweiter in der Schmetterlings Staffeln (ebenfalls mit Vereinsrekord) und belegten in der Gesamtwertung den zweiten Platz.
Die B-Jungs gingen ersatzgeschwächt ohne den zweitbesten Schwimmer an den Start, die verbliebenen vier Schwimmer, Henrik Meyer, Leon Taube, Anton Streich und Neo Witte erkämpften sich dank vieler neuer Bestmarken am Ende den sechsten Platz. Die besten Einzelplatzierungen holten sie über 4x100 Rücken sowie 4x100 Lagen, wo sie vierter wurden.
Gleiches erzielten die D-Mädchen (2011/2012) über 4x50 Schmetterling mit Gesine Brase-Walde, Ella Rozek, Milina Fenske und Elina Unruh und 4x100 Lagen mit Gesine, Ella, Elina und Lydia Behrens. Pech hatten sie in der Brust- und Rückstaffeln, wo wie wegen Frühstart und falscher Wendenausführung disqualifiziert wurden und so leider nicht in die Gesamtwertung kamen.
Am nächsten Wochenende geht es für einige noch zur Weihnachtsgala nach Braunschweig, bevor es dann in eine kurze Weihnachtspause geht.

05.12.2022/Kerstin Krumbach

Tristan Klusmann wird Meister im Mehrkampf

Mit acht Aktiven ging der TWG1861 in Clausthal-Zellerfeld bei den Bezirksmeisterschaften der Jüngsten bzw. der Masters an den Start.

Erfolgreicher Mehrkämpfer

Sechs Nachwuchsschwimmer*innen konnten sich beim Mehrkampf mit den besten Aktiven aus dem Bezirk Braunschweig messen. Der Mehrkampf beinhaltet neben den normalen Schwimmstrecken auch technische Disziplinen wie Gleiten, Wendenausführung und Startsprung. Das heißt, es ist bei dem Wettkampf Vielseitigkeit der Jahrgänge 2013 und 2014 gefragt. Bester Vielseitigkeitsschwimmer wurde im Jahrgang 2013 Tristan Klusmann. Er gewann nach acht Disziplinen die Goldmedaille. Auf dem vierten Rang landete sein Vereinskamerad Arthur Kononov. Bei den Mädchen konnte Luise Kelpe im selben Jahrgang die Vizemeisterschaft mit nach Göttingen nehmen. Und das, obwohl sie in einer Disziplin disqualifiziert wurde.

Im jüngeren Jahrgang (2014) gingen zwei Mädchen und ein Junge des TWG an den Start. Bei allen merkte man, die noch fehlende Wettkampfroutine insbesondere bei den technischen Disziplinen. Moe Ernst belegte am Ende den fünften Platz, Leni Aschenbrandt den sechsten und Hanna Weißhuhn den siebten Platz. Alle drei können im nächsten Jahr mit mehr Erfahrung ihre Ergebnisse noch steigern.

Nicht nur der Nachwuchs machte bei diesem Wettkampf eine gute Figur, auch die Masters mit Nadine Fraatz (Altersklasse 25) und Arne Lorenz (AK35) wussten zu überzeugen. Alle Starts bedeuteten neue Bestmarken. Nadine wurde zweite über 100 Schmetterling, 50 Rücken und 50 Freistil und dritte über 100 Lagen. Arne belegte dreimal Rang zwei über die Strecken 50 Brust, 100 Lagen und 100 Freistil.

29.11.2022/Kerstin Krumbach

TWG1861 startet mit fünf Aktiven

Aktive und Trainerinnen in der Schwimmoper
Mit einem kleinen Team von fünf Aktiven traten die Trainerinnen, Inna Koucka und Kerstin Krumbach die Reise zur Schwimmoper nach Wuppertal an. Qualifiziert hatten sich Alke Heise (1999), Jette Hädicke (2007), Amon Bode (2001) und Ostap Kotolkin (2006). Bis auf Amon Bode war es für die anderen die ersten Einzelstarts bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften. Insbesondere für den 16 jährigen Kotolkin und die 14jährige Hädicke ging es darum im nationalen Bereich Erfahrungen zu sammeln. Dies gelang insbesondere Hädicke bravourös. Die Rückenspezialistin ging über 100 und 200 Rücken ins Rennen, verbesserte bei beiden Starts und konnte sich in der Jugendwertung (Jahrgänge 2009 – 2006) im Mittelfeld platzieren. Gleiches gelang Kotolkin über 200 Brust, die er in neuer Bestzeit von 2:23,53 und Platz 16 in der Jugendwertung (2008-2005) beendete. Die meisten Wettkampfmeter absolvierte Amon Bode, der über 1500 – 800 – 400 Freistil und 400 Lagen an den Start ging. Der 22jährige Student, der immer zwischen Wohnort und Studienort Hamburg pendelt und aus diesem Grund kein kontinuierlicher Trainingsaufbau möglich ist, bestach in seine Rennen besonders mit guten Wenden und Unterwasserphasen und erzielte sein bestes Resultat mit Platz 19 über 800 Freistil, die er auch mit einer neuen Bestmarke von 8:23,36 beendete. Nach längerer Verletzungspause noch nicht wieder in alter Form befand sich Jakob Mayer, der über 200 und 400 Lagen startete. Er konnte sich aber im Vergleich zu den Landesmeisterschaften steigern, so dass man bei den nächsten Wettkämpfen mit guten Ergebnissen rechnen kann. Alke Heise erfüllte sich in diesem Jahr einen langersehnten Traum: einmal bei offenen deutschen Meisterschaften zu starten. Gleich drei Starts absolvierte sie und belegte über 100 Brust die beste Platzierung.
Die Trainerinnen zeigten sich zufrieden, konnten aber auch sehen, woran noch gearbeitet werden muss, um Anfang Februar bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften, wo man sich mit den Jungs in der 2. Bundesliga oben platzieren möchte und mit den Mädchen den Aufstieg in diese Liga in Angriff nehmen will, gut vorbereitet zu sein.
22.11.2022/ Kerstin Krumbach