Schwimmen

SLZ HannoverÜber 130 Kaderschwimmer kamen am Samstag im Leistungszentrum Hannover zusammen, um gemeinsam in die neue Saison zu starten. Zwölf Göttinger Sportler von TWG und ASC reisten gemeinsam mit der Bahn an und erlebten einen abwechslungsreichen Tag. Neben Land- und Wassertraining stand das Thema Antidoping auf der Agenda. Der Landesschwimmverband Niedersachsen verlangt von jedem Kaderschwimmer ein Antidopingzertifikat der WADA, damit der Kadervertrag für die aktuelle Saison Gültigkeit erlangt. Knapp eine Stunde lang wurden die Athleten auf den neuesten Stand gebracht und konnten im Anschluss den NADA-Referenten mit Fragen löchern. Und das war wichtig, denn die im Schwimmsport verbotenen Substanzen findet man unter anderem in populären Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln. Im Anschluss gaben die älteren Bundeskader ihre Erfahrungen mit Kontrollen an die jüngeren Schwimmer weiter, die das sichtlich beeindruckte. Nach dem Mittagessen beschloss man den Auftaktlehrgang mit Aerobic. Das ungewohnte Belastungsprofil und die engagierte Instruktorin, die in Sachen Drill auch den Schwimmtrainern eine Lehrstunde servierte, brachten die Schwimmer an ihre Grenzen und gehörig ins Schwitzen. Am 5. und 6. November treffen sich die Jugendlichen dann wieder in Hannover, um bei den Landeskurzbahnmeisterschaften ihre Form zu testen.

Nach der Sommerpause und gerade einmal vier Wochen Training, zeigten die Schwimmer der Jahrgänge 2003 – 2005 des TWG1861, dass auch in dieser Saison wieder mit ihnen zu rechnen ist. Beim Einladungsschwimmfest in Holzminden fanden bei strahlendem Sonnenschein die Wettkämpfe im Freibad statt. Alle neun Schwimmer gelang es mindestens einmal einen Platz auf dem Podest zu erreichen.
Laetitia Hoppe (2003), Jan-Luka Reschke (2003), Paula Bachmann (2004), Luis Willig (2004) zeigten, dass sie auch schon bei den älteren Jahrgängen mithalten können. Laetitia Hoppe erreichte über 100 m Brust und 100 m Freistil das offene Finale, wobei die gerade einmal 13-jährige das 100 m Brust Finale sogar für sich entscheiden konnte und über 100 Freistil als dritte anschlug.

Kraulschwimmerinnen!In Vorbereitung auf den Volkstriathlon verlosten die Stadtwerke Göttingen einen Kraulkurs unter Leitung zweier 'TWG-Toptrainer' (sic!). Aus zwei mach drei: Beret Höpfner, Saskia Wellmann und Max Kofler halfen den Gewinnern, die ihr Ticket für die fünf Einheiten bei Facebook gelöst hatten, im Wasser auf die Sprünge. Im Freibad Brauweg wurde sukzessive an Atem- und Schwimmtechnik gefeilt bis am Kursende zum Finale die Wettkampfstrecke simuliert wurde. Und siehe da: das Gelernte wurde prompt im Wettkampf am Sonntag umgesetzt. So sehen Sieger aus! Uns Trainern hat es sehr viel Spaß gemacht und eure Lernkurven waren erfreulich steil! See you next year!

WFR Northeim am Stützpunkt GöttingenDavid Marsh, US-Chefcoach der weiblichen Olympioniken, machte nach dem enttäuschenden Abschneiden der deutschen Schwimmer in Rio unter anderem die Aus- und Fortbildung der deutschen Schwimmtrainer für die Ergebnisse verantwortlich. Und in der Tat: abseits des Lizenz- und Lehrwesens des DSV ist der Trainer auf sich allein gestellt, wenn er sich Wissen oder neue Trainingsmethoden aneignen möchte. Die Landes- und Bezirksverbände versuchen diesem Mangel unter anderem mit 'Trainerstammtischen' zu begegnen, bei denen sich die Betroffenen austauschen könnten. Leider ist der Terminkalender so dicht und die Wettkämpfe sind so lang und fordernd, dass es für wirklich kreative Gedanken und tiefere Gespräche an Platz und vor allem Zeit mangelt. Aus diesem Grund hat Max Kofler die Wasserfreunde Northeim an den Stützpunkt Göttingen eingeladen. Mit fünf Aktiven schlossen sich die Northeimer den Göttinger Kadersportlern an und trainierten zwei Stunden im Gruppenbad des Badeparadieses Eiswiese. In Vorbereitung auf den Wettkampf in Pattensen am 3. und 4. September standen viele kurze und schnelle Intervalle im Renntempo auf dem Plan. 'Learning by doing' war die Devise, um die Tricks und Kniffe des USRPT-Modus kennenzulernen. Sportler und Übungsleiter konnten so in einen regen Meinungsaustausch treten, ohne dass die Maßnahme (mit Ausnahme der etwas längeren Anfahrt) Training verhindert bzw. zusätzliche Arbeitszeit gebunden hätte. Am 8.10 kommt dann der ASC Göttingen von 1846 vorbei.

Jan, Fynn, Nico, Julia, Jakob, Mauro, MeretEin Kadersportler hat's schwer. Während sich die Mitschüler noch einmal im Bett rumdrehen dürfen, stehen Jakob, Nico, Julia, Meret, Jan, Fynn, Mauro und Nico seit 9.00 Uhr im Hannoveraner Sportleistungszentrum auf der Matte. Als Kaderkriterium testet der Landesvielseitigkeitstest die Sportler, wenn nicht auf Herz und Nieren, so doch auf ihre athletischen und schwimmerischen Fähigkeiten. Das Line-Up: Aufwärmen, Liegestütz, Rückenheber, Rumpfbeugen, Klimmzüge, Sprunghöhe, Dreierhopp, Beweglichkeit, Sit-ups, dann ab ins Wasser, einschwimmen, Beinarbeit, Grundschnelligkeit, gleiten, Delphinkicks und weil das noch nicht reicht, werden schließlich alle vier Lagen 100 Meter schnell geschwommen und dabei die Technik von den Landestrainern bewertet. Uff. Was ein Schaff'. Im Anschluss werden die Ergebnisse digitalisiert und statistisch ausgewertet. Außerdem offenbaren die Resultate mögliche Schwächen und gehen so in die Trainingsgestaltung ein. Die Göttinger, darunter TWG- und ASCler, haben sich wacker geschlagen und auf diesem Wege alle anderen Kaderschwimmer aus Niedersachsen kennengelernt. Im Laufe der Saison wird man sich häufig am Beckenrand begegnen und bei den Auswahlwettkämpfen sogar miteinander gegen die anderen Bundesländer antreten. Für die jüngeren Jahrgänge mit Norwin Norwin und Henriund Henri geht es dann morgen in die Landeshauptstadt.

Lisa und Birte"If you want to go fast, go alone. If you want to go far - go together!" (tansanisches Sprichwort)

Birte Kressdorf und Lisa Rauch schwimmen den Marathon und sichern sich gemeinsam den Sieg beim DLRG-Schwimmfestival.
Warum tut man so etwas? Weil man es kann! Birte durchschwamm in der Staffel bereits den Ärmelkanal und Lisa hat ebenfalls ein Faible für anspruchsvollere Ausdauerwettkämpfe. Beide waren sich einig, dass sie es auf eigene Faust nicht so weit gebracht hätten. "Wenn einer von uns geschwächelt hat, ist die andere vorgeschwommen", erklärt Doktorandin Kressdorf. 24 Stunden hatten die TWG-Schwimmer Zeit, um möglichst viele Meter zu schwimmen. Mit von der Partie waren die WK2, die WK1 und die ambitionierte Mastersgruppe. Während es die Wettkampfschwimmer zum Saisonauftakt etwas ruhiger angehen ließen, formierte sich ein Mastersteam um Birte und Lisa, die zusammen die 41.195 Kilometer bewältigen wollten. Aufgrund der kalten Temperaturen musste unter anderem Edelhelfer Amon Bode die Waffen strecken, konnte aber wie Kevin Fuhrmann und Jan Scholz zufrieden sein. Letztere wurden mit 25km bzw. 11km Jahrgangssieger. Hervorzuheben ist die beeindruckende Organisation seitens der DLRG. Über 450 gemeldete Schwimmer und knapp 1800 Kilometer Gesamtleistung zählte der Veranstalter am Ende.

Ergebnisse

KletterparkDarja, Nico und Fabi lassen ihre Schützlinge zum Saisonauftakt Höhenluft in Silberborn schnuppern! Ob das etwas andere Höhentrainingslager erste Früchte trägt, erfahren wir am 24.9, wenn der TWG in Göttingen zum Deutschen Mannschaftswettbewerb der Jugendklassen einlädt.

 

Hier ein Bericht von Michel dazu:

"Um 9.00 Uhr traf sich die WK3/4 an der Eiswiese. Aber heute war es anders als sonst. Statt zu trainieren, fuhren sie in den Kletterpark nach Silberborn. Anton, Silas und Michel wurden auf dem Weg dorthin eingesammelt. Nach der Gurteinweisung kam die Sicherheitseinweisung. Endlich ging es an Parkour 1 und 2. Als diese mit bravur geklettert waren, kamen noch die Parcours 3,4,5,6 und für die meisten noch 7. Anschließend machten sie eine Essenspause. Allen hat der Ausflug richtig gefallen. Leider gingen die 3 Stunden schnell um."

Und Johanna und Anna berichteten ebenfalls darüber:

Am 6. August fuhren die WK 4 und die WK 3 in den Kletterpark nach Silberborn. Als wir im Kletterpark ankamen, erhielten wir Helm und Sicherungsgurt. Danach wurde uns erklärt, wie wir klettern sollten. Und schon durften wir anfangen zu klettern und starteten bei Station 1 oder 2. Es gab 7 Stationen und jeder hat eine richtige für sich gefunden. Leider ging das Klettern schnell vorbei und wir machten uns fertig für das Picknick. Nach dem leckeren Picknick fuhren alle glücklich nach Hause.

 

Fynn KunzePer Parforceritt zu Gold. In einem packenden Jahrgangsfinale über 200m Brustschwimmen schlägt Fynn Kunze als Erster an und wird Deutscher Jahrgangsmeister. "Nach zwei Bahnen war klar, dass Fynn gewinnt". Obgleich der Ausgang des Rennens für den Zuschauer bis zum Anschlag ungewiss war, ahnten Kerstin Krumbach und Catharina Dießelberg schon auf halber Strecke, dass sich ihr Schützling die Goldmedaille nicht mehr nehmen lassen wird. Zwar lag der 14-Jährige bei der 100-Meter-Wende noch eine halbe Körperlänge zurück, bewies jedoch auf der vierten Bahn Willensstärke. "Wenn er sich etwas in den Kopf setzt, kann man ihn nur schwer davon abbringen", kommentierten die Heimtrainerinnen den Erfolg mit einem Augenzwinkern. Damit geht für den Schüler des Felix-Klein-Gymnasiums eine überaus erfolgreiche Woche zu Ende, die am Mittwoch schon einen Höhepunkt fand, als Kunze über 100m Rückenschwimmen mit Bronze prämiert wurde.

 

Liebe Schwimmer, liebe Eltern,

nach der letzten Überprüfung stehen ab dem 04. August 2016 für einige Schwimmer Gruppenwechsel an. Die Trainingszeiten finden Sie immer aktuell auf den Seiten der Schwimmabteilung (Trainingszeiten Sommer- und Trainingszeiten Winter). Es ist uns klar, dass diese Wechsel nicht immer ganz einfach zu realisieren sind, u.a. wenn sich Tag, Zeit und/oder Ort ändern. Soweit es möglich war, haben wir versucht, die Angaben bezüglich Trainingstagen, -zeiten und Fahrgemeinschaften zu berücksichtigen. Dies hat jedoch nicht immer geklappt, da wir nicht an allen Tagen und zu allen Zeiten Training auf allen Leistungsebenen anbieten können. Wir hoffen jedoch, dass sich die Wechsel in den meisten Fällen organisieren lassen, denn nur so können wir die Schwimmer jeweils entsprechend ihres Könnensstandes weiter fördern und ausbilden.

Fynn Kunze; (F)TeuberDas Braunschweiger Wasser ist den Göttinger Schwimmsportlern wohl vertraut. Am Wochenende traf sich die Schwimmelite der Nordländer im Heidbergbad, um ihre Meister zu ermitteln. Über zwei Titel der offenen Klasse durfte sich Phillis freuen. In einem packenden 100m-Brust-Finale schlug sie vor Francesca Neubauer aus Berlin an. Auf der Mitteldistanz der Brustlage blieb Phillis in 2:34,25 Minuten zwar über ihrer eigenen Bestmarke, sicherte sich gleichwohl den Titel auf ihrer Hausstrecke. Stolze fünf Jahrgangstitel reklamierte Fynn Kunze für sich. Der Vierzehnjährige dominierte die Rückenstrecken und sicherte sich zusätzlich Gold über 200m Brust und Lagenschwimmen. In 1:03,87 Minuten stellte Fynn einen neuen Vereinsrekord über 100m Rückenschwimmen auf. "Das war ok", fasst der Göttinger das Wochenende bescheiden zusammen, "aber die 50m Kraul habe ich vergeigt. Bis zu den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften muss ich unbedingt an meinen Starts und Wenden feilen." Phillis und Fynn gehen ab dem 21.6 als Titelaspiranten in Berlin an den Start.


Jan Scholz und Maurizio Schüttler schwimmen unter die Top Ten

Fünf Schwimmer und Schwimmerinnen nahmen am vergangenen Wochenende an den Norddeutschen Mehrkampfmeisterschaften in Hannover teil und stellten hier ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Der Mehrkampf besteht aus 5 Disziplinen. Geschwommen werden 400 m Freistil, 200 m Lagen sowie 50 m Beine, 100 m und 200 m in der jeweiligen Hauptlage.
Maurizio Schüttler startete im Jahrgang 2004 in der Kategorie Rücken