Vom 09.06. – 13.06.2026 fanden in Berlin die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften statt. Dieser Wettkampf war für drei TWG Aktive der Saisonhöhepunkt, bei dem es galt seine Bestleistung abzurufen und so eine gute Platzierung zu erzielen. Am Montag reiste das diesmal kleine Team, mit Trainerin, Kerstin Krumbach, nach Berlin an, um dort sich dort noch einmal Zeit zum Einschwimmen zu nehmen und sich mit der Halle und dem Becken vertraut zu machen.
Aussichtsreichster Kandidat auf einen Platz der besten acht in einem Finale war im Jahrgang 2011 Lars Meyer. Er ging über alle drei Schmetterlingsstrecken an den Start. Direkt am Dienstag standen die 200 Schmetterling auf dem Programm, die er in neuer Bestzeit von 2:19,22 beendete, mit einer besseren Renntaktik aber sicher mehr drin gewesen werde. Er wurde in einem starken Feld elfter. Auch Olivia Schröder absolvierte an dem Tag ihren ersten Start über 50 Brust. Sie blieb knapp über ihrer Bestzeit und wurde damit 17.
Mittwoch ging es dann nur für Lars über 50 Schmetterling ins Rennen. Auch er wischte über diese kurze Strecke nicht das beste Rennen und belegte in 27,61 Platz 21. Für ihn hieß es danach die Tage Donnerstag und Freitag zur Regeneration mit kleinen Trainingseinheiten zu nutzen um am Samstag dann über seine letzte und Paradestrecke 100 Schmetterling zu starten.
Donnerstag stand mir den 100 Brust von Olivia nur ein TWG Start auf dem Programm. Ziel von Olivia war es, es besser als bei der kurzen Distanz zu machen, was ihr auch bravourös gelang. Sie konnte ihre alte Bestmarke und 1,5 Sekunden auf 1:17,04, was Platz 14 bedeutete und gar nicht so weit von einem Finalplatz entfernt war.
Freitag und Samstag griff Sprinterin Aileen Pokies ins Geschehen ein. Ihre Strecken: 50 Rücken und 50 Freistil, die beide recht früh am Morgen waren. Beide Starts beendete sie knapp über Saisonbestzeit und wurde über 50 Rücken 28. und über 50 Freistil 22.
Den Schlusspunkt der fünf Tage setzte aber Lars am Samstag. Für seinen Vorlauf über 100 Schmetterling wurde beim Einschwimmen noch einmal die letzten Renntaktik besprochen, damit ging er dann fokussiert auf der Außenbahn an den Start und konnte sein Rennen in 1:00,22 (Bestzeit) beenden. Gespannt wartete man darauf, ob diese Zeit fürs Finale gereicht hat. Nach ein paar bangen Minuten stand fest: er hat sein Ziel mit Platz acht erreicht.
Im Finale am Nachmittag wuchs er dann über sich hinaus. Insbesondere auf der zweiten Bahn gelang es ihm noch schneller als im Vorlauf zu schwimmen und schlug dann in grandiosen 59,23 Sekunden als fünfter an.
Die Freude war riesig und das Ergebnis nach einer langen Saison mit vielen Trainingseinheiten mehr als verdient.