2. Bundesliga Nord
Bereits seit 2018 startet die 1. Herrenmannschaft des TWG 1861 in der 2. Bundesliga und hat sich stets einen Platz im oberen Mittelfeld gesichert. Durch Abgänge hat sich die Mannschaft stark verjüngt, dazu kam, dass einer der wichtigen Leistungsträger, Amon Bode, vor Vorfeld erkrankte und nach wie vor gesundheitliche angeschlagen nur drei seiner fünf geplanten Starts absolvieren konnte und man daher die Mannschaftsaufstellung kurzfristig auch noch ändern musste. Trotzdem machte man sich am Freitagmittag motiviert auf den Weg nach Kiel. Abends wurde sich in einer Pizzeria gestärkt, Samstagmorgen ging dann der Wettkampf los.
Bei der DMS werden alle Strecken von 50 – 1500 Meter in zwei Abschnitten je zweimal geschwommen. Jeder Aktive darf maximal fünfmal an den Start gehen, wobei er eine Strecke nicht doppelt schwimmen kann. Das besonders spannende ist, dass man im Vorfeld nur schwer erahnen kann, wie gut die anderen Mannschaften aufgestellt sind. Aus diesem Grund war in diesem Jahr die Mission sich einen guten unteren Mittelfeldplatz zu sichern und nicht gegen den Abstieg zu schwimmen. Die wichtigsten Punktebringer dafür waren Jörn Frerichs und Niklas Gries. Jörn trat über alle drei Schmetterlingsstrecken sowie 50 und 100 Freistil an und sammelte die höchste Punktzahl über 50 Schmetterling. Niklas bestach trotz Knieproblemen über die Bruststrecken, zeigte aber auch, sein Können über 200 Lagen, wo er seine Bestzeit um drei Sekunden mit 2:12,58 nach unten schrauben konnte. Ebenfalls fünf Starts hatte Leon Taube, der sein stärkstes Rennen über 50 Schmetterling zeigte, die er in Bestzeit beendete. Die meisten Meter des Wettkampfs absolvierte Anton Streich. Er startete über 200 Rücken, 1500 Freistil, 400 Lagen und 100 Rücken, wo er insbesondere über die langen Strecken mit neuen Bestleistungen glänzen konnte. Jan-Luka Reschke überzeugte insbesondere über 50 und 100 Freistil, die er mit Saisonbestzeit beendete. Erstmals im Team waren Henrik und Lars Meyer sowie Jasper Streich. Der 14- jährige Lars sprang kurzfristig über 800 Freistil für Amon an und glänzte hier mit einem tollen Rennen und neuer Bestzeit von 9:31,10 sowie über 100 Schmetterling, die er in 1:01,30 beendete. Mit Trainingsrückstand ging Henrik Meyer an den Start, erzielte aber wie alle anderen auch wichtige Punkte für den TWG1861. Japser sprang über die kräftezehrenden 200 Brust und 400 Lagen ins Wasser. Insbesondere über 200 Brust zeigte er eine tolle Leistung und konnte seine erst im November aufgestellte Bestzeit um fünf Sekunden auf nunmehr 2:28,87 nach unten drücken.
Am Ende des langen Tages erzielte das Team Platz acht und freut sich mit ihrem Trainerteam, Jörn Frerichs, Philip und Kerstin Krumbach über den Klassenerhalt.